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15 Mai 2013

Bands & Stasi

Wie anderswo auch, unternahm das MfS (Ministerium für Staatssicherheit) alles, die volle Kontrolle über die Kulturszene zu behalten. Und es fanden sich auch immer wieder Musiker und Funktionäre, die sich nicht zu schade waren, an „Schirm und Schwert der Partei“ einschlägige Informationen zu liefern…

Das konnten private Fehden zwischen Musikern sein, wie bei „IM Artur Abendroth“, einem recht bekannten Musiker aus der Region, oder einfach nur Charaktermängel und dumpfe weltanschauliche Verbohrtheit wie bei „FIM Bergen“ alias Richard Bothge. Und oft waren es Musikerkollegen oder Funktionäre, denen man das nie zugetraut hätte. Wie eben auch in den beiden hier genannten Fällen. Bands brauchen Öffentlichkeit, ein Publikum. Sind sie gut, können Sie ihren Fans durchaus Botschaften rüberbringen. Vor nichts hatte die Führung der verflossenen DDR mehr Angst, als vor solch unkontrolliertem Einfluss. Grund genug, der Szene besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

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